Finanzierung

Der 1907 gegründete Verkehrsverein Essen übernahm schon 1921 Reisebüroaufgaben. Daraus entwickelte sich ein dem Verkehrsverein gehörendes Reisebüro, das Essener Reisebüro. Bei Umwandlung des Verkehrsvereins in die gemeinnützige Fördervereinigung für die Stadt Essen im Jahre 1991 bildeten angesammelte Erträge aus der Reisebürotätigkeit und der Erlös aus dem Verkauf dieses Reisebüros den finanziellen Grundstock für die neue gemeinnützige Tätigkeit, die Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft in der Stadt Essen. Dieses Vermögen wurde auf die 2004 gegründete Kulturstiftung Essen übertragen.

Die Stiftung verfügt damit über ein gesundes finanzielles Fundament. Das Vermögen besteht heute überwiegend aus festverzinslichen Wertpapieren und beläuft sich auf rund 16 Millionen Euro.

Die Verwaltungskosten der Stiftung sind außerordentlich niedrig. Vorstand und Kuratorium arbeiten selbstverständlich ehrenamtlich. Die Verwaltungskosten liegen bei nur 3 % der Einnahmen und beinhalten auch die Kosten der Vermögensverwaltung, wie Depot- und Bankgebühren.

Die Zinserträge stehen nach Abzug der niedrigen Verwaltungskosten und einer angemessenen Rücklagenbildung zur Substanzerhaltung für die Aufgaben der Stiftung zur Verfügung.

Angesichts der großen Aufgaben der Stiftung und der immer knapper werden öffentlichen Mittel für Kunst, Kultur und Wissenschaft ist eine weitere Kapitalverstärkung zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Stiftung nicht nur erwünscht, sondern bei mittel- und langfristiger Betrachtung sogar dringend notwendig. Die Verantwortlichen der Stiftung hoffen daher, dass sich viele Bürger und Unternehmen mit dem Anliegen der Stiftung identifizieren und die Arbeit durch finanzielle Zuwendungen unterstützen.

Spenden, die im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen selbstverständlich steuerlich absetzbar sind, kommen in vollem Umfang dem Stiftungszweck zu Gute, da eine Ausweitung der Tätigkeit keine Erhöhung der Verwaltungskosten nach sich zieht.